„Lasst mich gewinnen! Doch wenn ich nicht gewinnen kann, lasst mich mutig mein Bestes geben!“, so lautet der Grundgedanke von Special Olympics, der weltweit größten Sportbewegung für Menschen mit geistiger und mehrfacher Behinderung. Mit diesem Selbstverständnis gingen auch zwei Schüler, eine Schülerin sowie ein ehemaliger Schüler der Johann-Peter-Schäfer Schule an den Start der diesjährigen nationalen Spiele  in Hannover. Vom 05.-11.05. Juni 2016 gaben etwa 4.500 Athletinnen und Athleten in 18 Sportarten ihr Bestes und konnten zahlreiche Besucher mit ihrem Können begeistern.

Nach den erfolgreichen Teilnahmen an den nationalen Spielen in München 2012 und Düsseldorf 2014, sowie an den hessischen Landesspielen in Marburg 2015, hatten die Judoka aus Friedberg das ambitionierte Vorhaben, auch in Hannover Medaillen zu erkämpfen. Und dies mit Erfolg! Einmal Gold, einmal Silber, einmal Bronze und ein starker 5. Platz: Das ist die erfolgreiche Bilanz der Friedberger Delegation um das erfahrene Betreuerteam Gutta Döring und Christopher Mihajlovic.

Nach den „Skill-Tests“ am Dienstag und der Eingruppierung in die verschiedenen Leistungsklassen, konnten die Wettkämpfe am Mittwoch mit der Leistungsklasse 3 beginnen: Patrick Schleenbecker hatte eine starke Wettkampfgruppe erwischt und erreichte am Ende einen hart umkämpften 5. Platz in seiner Gewichtsklasse.  Demet Yilmaz konnte sogar eine Bronze-Medaille feiern, und Johannes Reinhard musste sich in seiner Gewichtsklasse nur einmal geschlagen geben und stand am Ende mit einer Silbermedaille auf dem Siegertreppchen.  Bei den Wettkämpfen der Wettkampfklasse 2, die einen Tag später stattfanden, ging Salvatore Bombardieri in allen vier Kämpfen als Sieger von der Matte und konnte sich nach 2012 und 2014 erneut eine Goldmedaille erkämpfen.

Neben den sportlichen Wettkämpfen nahmen auch die sehr imposante Eröffnungs- und Abschlusszeremonie in der TUI-Arena mit mehr als 12.000 Gästen und das bunte Rahmenprogramm einen großen Stellenwert ein. Es bleiben ganz viele schöne Erinnerungen, und wenn dann am Ende  auch noch Medaillen mit nach Hause genommen werden, ist das natürlich umso schöner.

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